07107 - Glaucopsyche alexis (Poda, 1761)
RL D: 3 (gefährdet) / RL SN: 0 (ausgestorben/ verschollen)
Glaucopsyche alexis war früher in Sachsen verbreitet und an zahlreichen Plätzen gefunden worden, ist von diesen jedoch inzwischen verschwunden. Die letzten belegten Nachweise stammen aus dem Jahr 1952. Die Art muss daher als in Sachsen ausgestorben angesehen werden. Ob die aktuellen Funde aus dem Jahr 2019 in den nächsten Jahren bestätigt werden können, bleibt abzuwarten. Die Verbreitungskarte dokumentiert ein ehemals flächiges Vorkommen mit vereinzelten jüngeren Meldungen, deren Bestätigung noch aussteht.
Die Flügeloberseite der Männchen erscheint blau mit schwarzem Rand, die der Weibchen dagegen dunkelbraun und nur teilweise blau bestäubt. Die Unterseite ist weißgrau, auf den Hinterflügeln zudem in der basalen Hälfte hell-bläulich bis metallisch-grün beschuppt. Der Alexis-Bläuling wird auch als Großpunkt-Bläuling bezeichnet, was auf die großen schwarzen, weiß umrandeten Punkte zurückzuführen ist, die sich auf der Untereite der Vorderflügel befinden. Auf den Hinterflügeln setzt sich diese Reihe mit kleineren, aber ebenfalls weiß umrandeten Punkten fort.
