Schwarzfleckiger Gelbdickkopffalter


06920 - Carterocephalus silvicola (Meigen, 1829)

RL D: 2 (stark gefährdet) / RL SN: - (nicht bewertet)

Vorkommen


Für Carterocephalus silvicolus liegen aus Sachsen ausschließlich historische Nachweise vor, die sich auf wenige Landschaften Sachsens konzentrieren. Gesicherte Funde stammen aus dem Raum Eilenburg in der Landschaft der Mittleren Mulde. Dort wurde die Art 1896 im Kämmerei-Forst bei Naundorf zunächst vereinzelt, 1897 auf einer Wiese am Waldrand und Bahndamm auch häufiger beobachtet; ein Belegexemplar vom 4. Juli 1897 befindet sich im Naturkundemuseum Leipzig. Möbius (1905) führt die Art für das Königreich Sachsen hingegen nicht an.

 

Weitere, jedoch nicht eindeutig gesicherte Angaben betreffen das Erzgebirge. In der Sammlung STRASSBURG (Museum für Naturkunde Chemnitz) befinden sich mehrere Exemplare mit den Fundortangaben „Erzgebirge“ beziehungsweise „Neudorf/Erzg.“ aus dem Juni 1923. Aufgrund nachträglich erneuerter Etiketten und uneindeutiger Zusatzbeschriftungen ist ihre Herkunft derzeit als unsicher zu bewerten und sollte nicht als belastbarer faunistischer Nachweis gewertet werden.

 

 

Nach 1950 liegen keine Funde aus Sachsen vor. Die Art ist somit ausschließlich historisch belegt; Aussagen zur Bestandsentwicklung sind auf dieser schmalen Datenbasis nicht möglich.

Schwarzfleckiger Gelbdickkopffalter, Carterocephalus silvicola, in Sachsen, Tagfalter Pollrich
Vorkommen von Carterocephalus silvicola in Sachsen (Stand 2024)

Lebensraum


Phänologie


Lebensweise


Bestimmungshilfe


Präparierte Falter

Männchen/ Oberseite
Männchen/ Oberseite
Weibchen/ Oberseite
Weibchen/ Oberseite

Männchen/ Unterseite
Männchen/ Unterseite
Weibchen/ Unterseite
Weibchen/ Unterseite

Genitalabbildungen


Bilder-Galerie